Effektives und zielorientiertes Triathlontraining

Triathlon zählt zu den anspruchsvollsten Ausdauersportarten. Dein Körper wird beim Schwimmen, Radfahren und Laufen gefordert. Das bedeutet ein gutes Equipment und hohes Trainingspensum. Dennoch gilt beim Triathlon: effektives Training bedeutet eine zielorientierte Vorbereitung. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

Triathlon

Effektives Training: die realistische Einschätzung macht’s

Als Einsteiger in den Triathlon-Sport stellst du sehr schnell fest, dass du zeitlich an Grenzen kommst. Bist du berufstätig, hast du nur frühmorgens oder abends Zeit. Schätze dich glücklich, wenn dein Partner das gleiche Hobby teilt. Wenn du eine Familie mit Kindern hast, musst du auch ihren Ansprüchen gerecht werden. Umso wichtiger ist es, dein Training effektiv zu gestalten. Das bedeutet, realistische Ziele zu setzen. Du musst auf jeden Fall wissen, wo du stehst und hinmöchtest. Wähle eine Distanz, die du bewältigen kannst. Einsteiger beginnen am besten mit einen Volkstriathlon (Sprintdistanz) von 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Für den knapp zweistündigen Wettbewerb genügt ein Outdoor-Training von ein bis zwei Mal in der Woche. Deine Muskulatur mit Krafttraining stärken kannst du auch zuhause. Die passenden Wettbewerbe und Termine findest du auf meintriathlon.de.

Ganzheitliches Ausdauertraining: effektiv auf Wettbewerbe vorbereiten

Bist du über den Volkstriathlon hinaus, bieten sich unterschiedliche Längen an. Die nächste Stufe ist die Olympische Distanz von 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Dafür musst du dein Trainingspensum erhöhen. Der Wettbewerb selbst dauert etwa drei bis vier Stunden und bedeutet eine Verdoppelung des Trainings. Noch anspruchsvoller ist die Mitteldistanz. Sie wurde eingeführt, um die Lücke zwischen Kurz- und Langdistanz zu schließen. Dabei schwimmst du 1,9 Kilometer, radelst 90 Kilometer und läufst einen Halbmarathon (21 km). Als Hobbysportler benötigst du dafür knapp sieben Stunden. Das Trainingspensum ist hier deutlich höher. Als guter Radfahrer bist du im Vorteil. Dieser Part macht den Löwenanteil im Wettkampf aus. Achte dabei auf das richtige Equipment, sonst vergeht dir der Spaß. Gönne dir ein Triathlonrad, das leicht und stabil ist. Am besten du kaufst kein Rad von der Stange, sondern stellst es dir selbst zusammen. Schließlich muss es aerodynamisch und leicht sein. Vernachlässige trotz Radtraining das Laufen und Schwimmen nicht. Schließlich kommt es beim Triathlon auf alle drei Disziplinen an.

Vorbereitung auf die Königsdisziplin: den Ironman

Der Traum jedes Triathleten ist, einmal einen Ironman durchzustehen. Die Langdistanz hat es in sich. Dabei gleitest du 3,8 Kilometer durchs Wasser, bist 180 Kilometer auf dem Rad unterwegs und läufst zum Schluss einen Marathon. Für den Wettkampf kannst du einen guten Tag ansetzen. Nur Profis schaffen den Ironman unter acht Stunden. Es versteht sich von selbst, dass diese ultimative Herausforderung ein zeitintensives und jahrelanges Training voraussetzt. Wann die beste Zeit für das Training ist, musst du selbst entscheiden. Schwimmst du gern frühmorgens und schwingst dich abends aufs Rad oder joggst du gern morgens und schwimmst abends zum Ausgleich. Eventuell kannst du sogar zur Arbeit radeln und in der Mittagspause joggen. Bewährt hat sich die Vorbereitung in einem Trainingslager. Dabei verbindest du deinen Urlaub mit deinem Hobby. In Ironman-Training-Camps wirst du optimal auf den Wettbewerb vorbereitet. Neben der körperlichen Fitness kommt es auch auf die Ernährung und Regeneration an. Fordere, aber überfordere dich nicht.

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