Marathon in China – Seife statt fruchtiger Energieriegel

Bei dem Qingyuan Marathon in China bekamen alle Läufer im Zielbereich eine eingepackte Seife in die Hand gedrückt. Viele der Läufer nahmen an, dass es sich dabei um einen Energieriegel handelt. Schnell die Verpackung aufgerissen und den vermeidlichen Riegel zum Mund geführt, wunderten sie sich, warum der fruchtige Energieriegel bitter schmeckte.

Dabei ist es natürlich verständlich, dass man nach einem beendeten Marathon mit den Kräften am Ende ist. Schließlich muss ein Marathonläufer 42,195 km laufen. Da gibt es natürlich nichts Besseres, als einen Energieriegel, den man unmittelbar beim Zieleinlauf in die Hand gedrückt bekommt. Die Verpackung wird sich nicht großartig angeguckt und die Aufschrift „Orchard Fruity Soap“ schon gar nicht gelesen.

Übelkeit und Bauchschmerzen nach Marathon in China

Die Folge: Rund 12.000 Marathonläufer von insgesamt 20.000 Teilnehmern klagten nach dem Verzehr der Seife über Übelkeit und Bauchschmerzen. 23 Läufer mussten sogar ins Krankenhaus, da der Zustand sehr kritisch war.

2 Gedanken zu „Marathon in China – Seife statt fruchtiger Energieriegel

  • 29. März 2016 um 14:03
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    „23 Läufer mussten sogar ins Krankenhaus, da der Zustand sehr kritisch war.“

    Mein Gott! Echt Krass

    Antwort
  • 31. März 2016 um 15:46
    Permalink

    Boah, wie fies. Mund waschen bekommt eine ganz andere Bedeutung:-)

    Antwort

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