Millionenverlust durch Corona: Absage für Langstreckentriathlon Challenge Roth

Jedes Jahr aufs Neue fiebern die Athleten und Zuschauer dem Langstreckentriathlon Challenge Roth entgegen, doch im letzten Jahr musste der Landkreis Roth dem Spektakel eine Absage erteilen. Aufgrund der Corona-Pandemie war kein Langstreckentriathlon geplant, was wiederum in Millionenverluste für die Wirtschaft endete. Die Frage ist jetzt, ob die Challenge Roth im nächsten Jahr weitergehen wird.

Triathlon

Das Triathlon-Event des Jahres

Roth wirkt in diesen Tagen beinah wie ausgestorben, denn kaum jemand ist auf dem Marktplatz unterwegs. Von der fröhlichen Stimmung, die sich durch die Straßen im Sommer zieht, ist nichts zu spüren. Dabei gilt Roth als die Triathlon-Hochburg, denn jährlich nehmen am Langstreckentriathlon Challenge Roth rund 4.000 Athleten teil. Dazu kommen über 7.500 Helfer sowie stolze 250.000 Zuschauer. Jedoch ist nicht nur das Sportevent an sich immer wieder ein Highlight, sondern auch das Drumherum. Es gibt etliche Stände und Attraktionen, welche die Besucher in Anspruch nehmen können. Das erfreut nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Rother Wirtschaft. Immerhin spült das Event viel Geld in die Kassen von Restaurants, Hotels, Geschäften und Sponsoren. Warum jetzt noch nicht fleißig an den Vorbereitungen gearbeitet wird? Die Antwort ist einfach: die Corona-Pandemie.

Es wird an Konzepten gearbeitet

Bereits 2020 wurde der Triathlon abgesagt, was vor allem die Rother Wirtschaft hart getroffen hat. Immerhin ist es das Event des Jahres, welches die Kassen klingeln lässt. 2020 war das aber nicht der Fall, denn durch die vom Staat auferlegten Bestimmungen, konnte der Triathlon nicht in der Art stattfinden, wie es Besucher eigentlich gewohnt waren. Deshalb wurde kurzerhand entschlossen, dass das Event in diesem Jahr ausfällt. Sieht es 2021 aber besser für die Veranstaltung aus? Gemeinsam mit der Deutschen Triathlon Union, dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie einer Agentur wird bereits an einem Konzept für 2021 gearbeitet, wobei die Planung vor einem großen Problem steht. Niemand weiß, wie sich die Pandemie im Laufe des Jahres verändern wird. Vielleicht werden die Anforderungen gelockert oder noch einmal verschärft. Von daher ist das Team viele unterschiedliche Szenarien durchgegangen, wie die Veranstaltung dennoch stattfinden kann. Besonders die Nachverfolgung der Zuschauer steht im Mittelpunkt, falls es zu einer Corona-Infektion kommen sollte. Dennoch ist noch nichts Näheres dazu bekannt und aktuell kann noch nicht gesagt werden, ob die Challenge Roth stattfindet oder nicht. Das wird sich wohl erst in den nächsten Wochen zeigen, je nachdem, wie gut die Impfungen anschlagen.

Eine Möglichkeit: Vorab-Tests für alle

Es gibt eine Möglichkeit, welche durchaus sinnvoll und praktisch wäre: Jeder Besucher, Athlet und andere Teilnehmer müssen vorher einen Test machen. Immerhin ist es heute nicht mehr notwendig, dass Tests direkt beim Arzt gemacht werden müssen, wobei die Ergebnisse ins Labor geschickt werden. Es gibt bereits einige Schnelltests, welche innerhalb von 15 Minuten anzeigen, ob eine Infektion vorliegt oder nicht. Somit könnte jeder vorher getestet werden. Das ist aber zeitintensiv und umständlich, denn kommen Tausende von Besuchern, heißt das auch Tausende von Tests. Schlussendlich ist auch die Frage, wer die Kosten für die Tests übernimmt. Somit steht der Langstreckentriathlon Challenge Roth noch vor einigen Hürden, die es zu überwinden gilt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.