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Preiserhöhung bei Fahrrädern in 2022

Rahmenhöhe richtig bestimmen

Obwohl die Ausstellungsflächen von Bike-Shops nicht mehr so leergefegt sind wie zu den Hochzeiten des Corona-Booms, steigen die Preise bei vielen Bike-Herstellern weiter an. Aber warum steigen die Preise so extrem.

Das sind die Gründe für steigende Bike-Preise

Egal wo wir uns umgucken, derzeit steigen einfach überall die Preise ins Unermessliche. Wir haben mittlerweile eine Inflationsrate von +7,6 %. In der Fahrradbranche sind die Preiserhöhungen auf die gestiegenen Preise für Rohstoffe und Produktion, sowie die explodierten Fracht- und Transportkosten zurückzuführen.

Schon alleine die Verschiffung von Container aus China hat zwischen Oktober 2019 und 2021 einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung. Auch die erhöhte Nachfrage bei den asiatischen Herstellern lässt die Preise sukzessive erhöhen. Zusätzlich müssen die Hersteller mit steigenden Rohstoffpreisen bei Rohöl, Kautschuk, Kunststoff und Aluminium kämpfen.

All diese Faktoren lassen die Fahrradpreise auch 2022 weiter ansteigen. Und wir sprechen hier nicht von einem Fahrradmangel, warum die Preise steigen. Denn seit Mai 2021 steigerte sich die Anzahl angebotener Zweiräder bis Mai 2022 um 42 Prozent, wie Idealo berichtet.

Wie geht’s weiter mit den Fahrradpreisen?

Fahrräder sind noch nie so teuer wie 2022 gewesen. Sind wir bereits am Höhepunkt? Oder mit was für Preisanstiegen müssen wir in der Fahrradbranche rechnen? Viele Hersteller wissen noch nicht, ob deren aktuelle Preisliste auch bis zum Jahresende Bestand hat. Hier wird sich zeigen, ob die Preise für Rohstoffe, Produktion und Logistik weiter ansteigen und ob an der Preisliste noch nachgebessert werden muss. Wer also überlegt, ob er sich ein neues Fahrrad zulegen möchte, sollte sich in nächster Zeit umgucken und auch ruhig Preise vergleichen. Vielleicht hilft es schon, wenn es nicht das neue Modell ist, sondern das Vorgängermodell. Ich persönlich denke nicht, dass wir hier eine Entspannung in nächster Zeit erwarten können. Im Gegenteil, durch die Gas- und Öl-Problematik werden wir mit weiteren Preiserhöhungen in allen Bereichen rechnen müssen.

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