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Welche Upgrades sich für das Radfahren lohnen – und welche eher nicht

Radtraining Triathlon

Keine Disziplin beim Triathlon bietet so viel Möglichkeiten für Upgrades wie das Radfahren. Während sich einige davon aus, sinnvolle Investitionen erweisen, ist der Nutzen bei anderen Tools eher gering. Welche Anschaffungen in welche Kategorie fallen, ist Gegenstand dieses Artikels.

Ein Ergometer für den Winter

Wenn im Winter die Tage kürzer werden und die Temperaturen die Motivation aufs Radfahren im Freien senken, müssen Alternativen her. Für das Radfahren hat sich hierbei das Ergometer als eine gute und günstige Möglichkeit erwiesen, um auch in der kalten Jahreszeit die Form halten zu können. Mit einem Ergometer von Gorilla Sports können sowohl die Grundlagenausdauer als auch intensive Intervalle problemlos in den eigenen Keller verlagert werden. Somit ist auch ein spontanes Training nach der Arbeit möglich, ohne dass draußen in der Dunkelheit trainiert werden muss.

Training nach Herzfrequenz

Wir alle kennen das Problem, dass wir beim Radfahren zu schnell losfahren. Während sich die ersten Kilometer dabei noch gut anfühlen, kann sich dies schlagartig ändern. Grund dafür ist, dass wir die intensive Belastung nur einen kurzen Zeitraum aufrechterhalten können. Dem hohen Anfangstempo müssen wir allerdings nach und nach Tribut zollen, was den Trainingseffekt deutlich schmälert. Abhilfe schafft ein Pulsgurt, mit dem sich die Kräfte besser einteilen lassen. Das Tempo kann besser gesteuert werden, was plötzliche Leistungseinbrüche unwahrscheinlicher macht. Ein weiterer Vorteil des Trainings nach Herzfrequenz ist der relativ günstige Preis.

Training mit Leistungsmesser

Als noch einen Tick besser erweist sich das Training mit Leistungsmesser. Die Geschwindigkeit beim Radfahren hängt von vielen äußeren Einflüssen ab, die das Ergebnis verfälschen können. Rückenwind treibt die durchschnittliche Geschwindigkeit nach oben, während Gegenwind für geringere Werte sorgt. Willst du nun deinen Trainingsfortschritt anhand der Geschwindigkeit beurteilen, weist dies einige Probleme auf.

Die von einem Powermeter angegebene Leistung hingegen ist ein objektiver Wert, der genau angibt, mit welcher Intensität gerade in die Pedale getreten wird. Höhere Werte haben in diesem Fall eine genaue Aussagekraft und lassen Rückschlüsse über ein gestiegenes Leistungsniveau zu. Der Nachteil eines Leistungsmessers ist allerdings der relativ hohe Preis, der für viele Hobbysportler von der Investition abhält.

Gewicht sparen um jeden Preis

Gewicht ist unbestritten ein wichtiger Faktor, wenn es um schnelles Radfahren geht. Dass ein leichtes Rad schneller die Berge erklimmt als ein schweres Pendant, versteht sich von selbst. In manchen Bereichen allerdings steht der Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen. Bestes Beispiel hierfür sind extrem leichte Flaschenhalter. Natürlich lassen sich hierdurch ein paar weitere Gramm einsparen. Wenn wir ehrlich sind, gibt es aber nur eine sehr kleine Gruppe an Sportlern, für die dies wirklich relevant ist. Ein Hobbysportler kann sich dieses Geld daher sparen und für wirklich sinnvolle Upgrades zurücklegen.

Selbiges gilt für andere Teile des Fahrrades, die eine Gewichtsersparnis um wenige Gramm liefern. Dies bedeutet nicht, dass derartige Teile schlecht wären. Allerdings bringen sie für den Trainingsfortschritt keine nennenswerten Vorteile und sind deshalb zunächst zu vernachlässigen. Stattdessen ist es sinnvoll, wesentliche Bereiche wie die Laufräder oder die Reifen auf die nächste Stufe zu heben. Dies bringt nicht nur mehr Fahrspaß, sondern trägt auch zu einer besseren Zeit beim nächsten Rennen bei.

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