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Warum ist die Grundlagenausdauer so wichtig?

Radtraining Triathlon

Viele Hobby-Triathleten trainieren, wie es ihnen gerade passt. Wie eine Trainingseinheit aussieht bestimmt nicht der Trainingsplan, sondern bestimmt oft das Wetter, die Lust und Laune oder der Trainingspartner. Dabei kannst du deine Grundlagenausdauer mit einem ausgetüftelten Ausdauertrainingsplan hervorragend trainieren. Auch ein ausgetüftelter Trainingsplan für Triathleten kann für einen langfristigen Erfolg wesentlich effizienter sein, als das Training nach dem Zufallsprinzip. Im folgenden Beitrag möchte ich dir gerne zeigen, warum die Grundlagenausdauer so wichtig ist.

Mit der Grundlagenausdauer den Fettstoffwechsel trainieren

Das Fundament für eine erfolgreiche Saison ist die Ausbildung einer guten Grundlagenausdauer. Erst die Grundlagenausdauer ermöglicht uns später intensivere Einheiten zu absolvieren und die Regenerationszeit zu verkürzen.

Bei der Grundlagenausdauer ist das Ziel, deinen Stoffwechsel zu trainieren. Gerade wenn du  einen Triathlon auf Mitteldistanz öder längeren Distanzen planst, benötigst du einen optimierten Fettstoffwechsel. Da du bei einer intensiveren Einheit der Körper auf die Kohlenhydrate als Energieträger zurückgreift. Dadurch entleeren sich aber deine Glykogenvorräte in Muskeln und Leber schneller. Wenn also dein Körper keine Reserven an Kohlenhydrate mehr hat, musst du dein Tempo deutlich herunterschrauben. Also musst du deinem Körper über das Training der Grundlagenausdauer beibringen, denn Fettstoffwechsel zu optimieren.

Mit Grundlagenphase die Glykogenvorräte besser sparen

Gerade für einen Wettkampf, wo du natürlich deine beste Leistung abrufen möchtest, ist es wichtig deinen Körper beizubringen, wie er mit begrenzten Glykogenvorräten über den Wettkampf richtig haushaltet.

Wenn du jetzt aber nur nach Lust und Laune trainierst, kann es passieren, dass du zu intensive Einheiten trainierst und dein Körper, anstelle an die Fettreserven an den Kohlenhydraten-Speicher geht. Dadurch erreichst du genau das Gegenteil und du läuft Gefahr, den Wettkampf nicht in Topform zu absolvieren.

Wenn du aber langsam und gezielt trainierst, gibst du deinem Körper ausreichend Zeit, die Energie aus Fettsäuren zu beziehen. So verbrennt dein Körper effizienter Fett und spart die Glykogenreserven ein. So kannst du dann auch im Wettkampf länger eine hohe Leistung abrufen.

Grundlagentraining – auf die Ernährung kommt es an

Was viele oft beim Grundlagenausdauertraining vergessen, ist auf die Ernährung zu achten. Denn wenn du den Fettstoffwechsel trainieren möchtest, dann solltest du nicht nur auf die Zufuhr von Kohlenhydrate achten und vor allem solltest du zwei bis drei Stunden keine Mahlzeit vor dem Training mehr zu dir nehmen. Nur so kann der Insulinspiegel absinken. Denn Insulin als Speicherhormon blockiert die Fettverbrennung, die wir eigentlich mit dem Grundlagenausdauertraining trainieren möchten.

Achte auch während der Trainingseinheit darauf, dass du möglichst auf Kohlenhydrate verzichtest. Nimm während der Einheit Wasser zu dir, oder ein Isogetränk mit langkettigem Maltodextrin. Dadurch fällt deine Insulinreaktion moderater aus und dein Körper kann optimal den Fettstoffwechsel beim Grundlagenausdauertraining trainieren und beim nächsten Wettkampf kannst du länger eine höhere Leistung erzielen.

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